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Dorn Methode  


 

Die Dorn-Therapie



Unser in den letzten Jahrzehnten radikal verändertes Bewegungsmuster sowohl im Beruf als auch in der Freizeit hat bei vielen Menschen dazu geführt, dass sie wegen Fehlstellungen, oft in den Hüftgelenken, unterschiedlich lange Beine und damit einen Beckenschiefstand bekommen. Der Landwirt Dieter Dorn erkannte vor etwa 30 Jahren - aus eigener leidvoller Erfahrung — diese Entwicklung intuitiv als Ursache der meisten Rückenprobleme.

Weiterhin fiel ihm am Anfang seiner Arbeit auf, dass nach der Behandlung Beschwerden der Patienten verschwanden, die eigentlich nicht mit dem behandelten Wirbelsäulenabschnitt in Zusammenhang stehen konnten. Erst später gelangte ein Buch über Akupunktur in seine Hände, das seine Beobachtungen bis ins Detail bestätigte. Wenn wir uns einmal anschauen, wie viele Akupunkturpunkte vor allem des Blasenmeridians sich allein im Bereich der Wirbelsäule und des Rückens befinden, die bei einer Dom-Therapie mitbehandelt werden, brauchen wir uns über die Behandlungserfolge nicht zu wundem.

Fast jeder hat einen Beckenschiefstand, und kaum einer weiß es. Die Beckenfehlstellung entsteht folgendermaßen: Wegen des gravierenden Bewegungsmangels überdehnen die massiven Haltebänder des Hüftgelenkes - oft auch schon bei Kindern. Im Sitzen rutscht dann der Hüftkopf aus der Pfanne. Dies führt zu der Beinverlängerung. Leider gleitet der Hüftkopf auch beim Aufstehen nicht von selbst wieder in die Pfanne. Wir müssen den Oberschenkel im Stehen oder Liegen in der Hüfte im rechten Winkel beugen, mit der Hand im Bereich des Oberschenkelkopfes etwas nach oben ziehen und das Bein unter Beibehaltung des Druckes wieder ganz ausstrecken. Erst dann gleitet der Hüftkopf wieder in seine angestammte Position.

An die Beinlängenkorrektur schließt sich die Behandlung der Wirbelsäule an. Mit dosiertem Druck werden fehlgestellte Wirbelfortsätze korrigiert. Das Einrichten der Wirbelsäule nach Dom ist vergleichbar mit dem Klavierstimmen:

Auch ein gutes Klavier verstimmt sich zwischendurch, egal ob man viel oder wenig darauf spielt.



Die Dorn-Therapie ist eine von dem Allgäuer Landwirt Dieter Dorn ca. 1975 entwickelte und in Büchern und Kursen vermittelte komplementärmedizinische  manuelle Methode, die etwas an Chiropraktik erinnert, aber auch Elemente der Meridianlehre einbezieht.

Dorn sagt, dass das moderne Leben zu Bewegungsmangel, Fehlbelastungen und letztlich zu Fehlstellungen der Wirbelsäule und des Beckens führt. Das sei Ursache der meisten Rückenprobleme. Insbesondere habe fast jeder einen "Beckenschiefstand".

Die Dorn-Therapie ist eine Methode, die die Beinlängen korrigiert und falsch stehende Wirbel einrichtet. Da aus jedem Wirbel ein Nervenpaar austritt, das im gleichen Körpersegment liegende Organ- und Gewebsbereiche versorgt, werden gleichzeitig positive Wirkungen auf diese Bereiche erzielt. So liegt etwa im Bereich des dritten Brustwirbels (bei den Chinesen das "Tor des Windes" genannt) die Versorgung der Atmungsorgane. Somit kann eine Wirbelkorrektur in diesem Bereich eine Normalisierung der Atemfunktionen bewirken bzw. können Probleme im Atmungsbereich auf eine Fehlstellung des dritten Brustwirbels zurückzuführen sein.

Die Methode ist vorwiegend in Deutschland verbreitet. Sie wird bei sehr vielen Beschwerden erfolgreich eingesetzt.

"Wenn ich anatomische Kenntnisse gehabt hätte, hätte ich alles so kompliziert gesehen, daß ich mich vieles nicht getraut hätte." D. Dorn, zitiert nach [1]

 


Dorn Breuss Methode

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